(Film-Rezension) Die Schöne und das Biest

Letzten Donnerstag war es endlich soweit – das lange Warten hatte ein Ende! Gemeinsam mit einer guten Freundin ging es ins Kino für „Die Schöne und das Biest“.

Bereits im Jahr 1991 konnte mich der Disney Zeichentrick Film überzeugen. Seither liebe ich auch die Musik dazu. Besonders verzauberte mich damals Angela Lansbury mit ihrer Performance bei den Oscars. Sie sang das bekannteste Lied aus dem Musical „Beauty and The Beast“, für mich ein Highlight der Oscar-Geschichte.

Als bekannt wurde, dass es eine weitere Verfilmung geben wird, reagierten viele natürlich sehr skeptisch. Die Neuigkeiten, dass es kein Zeichentrick sein sollte, sondern ein realer Film, haben mich total überrascht.

Belle wurde mit Emma Watson besetzt, meiner Meinung nach absolut passend. Sie verkörpert alle notwendigen Eigenschaften in einer ansprechenden Verpackung.

Weitere berühmte Schauspieler – Ian McKellen, Emma Thompson, Ewan McGregor, Stanley Tucci, Kevin Kline und Luke Evans – runden die Besetzung ab.

Zusammenfassung von Filmstarts.de

Belle (Emma Watson) ist eine ebenso kluge wie anmutige junge Frau, die gemeinsam mit ihrem etwas verschrobenen Vater Maurice (Kevin Kline) ein ruhiges und recht zufriedenes Leben in dem kleinen Dorf Villeneuve lebt. Ihr beschaulicher Alltag wird nur durch den selbstverliebten Schönling Gaston (Luke Evans) gestört, der Belle regelmäßig den Hof macht und sich auch durch ihre Ablehnung nicht abschrecken lässt. Da gerät Belles Vater während einer Reise in die Fänge des Biestes (Dan Stevens), das in einem verwunschenen Schloss in der Nähe des Dorfes wohnt. Das Biest war einst ein selbstsüchtiger Prinz, der dazu verflucht wurde, als hässliches Ungeheuer zu leben, bis er jemanden dazu bringen kann, ihn trotz seines abschreckenden Äußeren wahrlich zu lieben. Doch davon ahnt Belle noch nichts, als sie sich selbstlos anstatt ihres Vaters in die Gefangenschaft des Biestes begibt. Erst langsam freundet sie sich mit den ebenfalls verzauberten Bediensteten (u.a. Ian McKellen, Ewan McGregor, Emma Thompson) im Schloss an und beginnt zu ahnen, dass hinter der abscheulichen Fassade des Biestes noch mehr steckt.

The Beauty and The Beast

 

Wie hat es mir gefallen?

 

Selbst heute noch bin ich begeistert. Disney ist es wieder gelungen, einen Zeichentrickfilm sehr gut in einen „richtigen“ Film zu verwandeln.

Ausstattung:

Das Dörfchen in dem Belle mit ihrem Vater lebt, ist detailliert gestaltet. Klein und damit recht engstirnig, diese Eigenschaft ist den Bewohnern aufs Auge gedrückt. Kein Wunder also, dass Belle dem Ort entfliehen möchte.

Das Schloss mit dem umgebenden Wald sind extrem liebevoll aufgebaut worden. Es unterscheidet sich vor allem durch die Jahreszeiten. Im Dorf ist Sommer und am Schloss ist Winter. Hell und dunkel, gut und böse.

Die animierten Figuren – allen voran Das Biest, Von Unruh, Madame Pottine, Lumiere, Plumette, Madame Garderobe, Tassilo und alle anderen – liebevoll, grandios, witzig, berührend!! Ich könnte ewig so weiter machen und mit wundervollen Eigenschaften nur so um mich werfen.

Emma Watson = Belle

Ihre Besetzung fand ich von Beginn an sehr passend und sie konnte mich eindeutig überzeugen. Ihre Stärke aber auch die Verletzlichkeit hat sie sich über die Jahre seit Harry Potter erhalten können. Sie ist nicht nur extrem hübsch sondern verkörpert sie für mich auch im wahren Leben eine moderne Frau, die weiß was sie will! So auch als Belle, die Bücher liest, andere Mädchen unterrichtet und mutig ihren Vater sucht.

Dan Stevens = Das Biest

Ich muss zugeben, ich kannte den Schauspieler vorher gar nicht. Wobei sein „richtiger“ Auftritt im Film auch sehr kurz ist. Mal sehen, ob sich seine Karriere nun verändert. Die Animation hat ihn natürlich sehr verändert und ich warte noch auf ein „Making of“, denn ich möchte wissen, wie viel von ihm selbst in dem Biest eingeflossen ist.

Kevin Kline = Maurice Belle’s Vater

Ein verwirrter Künstler, der für seine Tochter lebt. Ein wenig skurril und auch traurig, spielt Kevin Kline einen äußerst sympathischen Maurice.

Luke Evans = Gaston

Josh Gad = Lefou

Die zwei muss man in einem Atemzug nennen. Das Duo ist einfach genial. die homoerotischen Schwingungen zwischen ihnen sorgen für ein paar sehr witzige und auch pointierte Szenen.

Besonders gefallen hat mir die Gesangseinlage im Gasthaus. Es gab sogar kurzen Applaus im Kino – und dieser war sehr verdient.

Gastons Selbstverliebtheit sorgen für riesige Lacher und seine Grausamkeit auch für ein paar Tränchen.

DIE MUSIK

Wie bereits erwähnt, liebe ich die Musik zu „Die Schöne und das Biest“. Auch wenn ich den Original Score auf Englisch bevorzuge, konnte auch die deutsche Version punkten. Wer gerne Josh Groban hört, sollte sich den Abspann nicht entgehen lassen!

Natürlich konnte ich der CD auch nicht widerstehen, diese auf Englisch mit Celine Dion, Josh Groban, John Legend, Arianna Grande.

Ich hoffe, dass die englische Version in einem Kino in meiner Nähe gespielt wird. Denn der einzige Kritikpunkt bei diesem Märchenfilm ist, dass die gesungenen Lieder auf Deutsch so überhaupt nicht zu den Lippenbewegungen der Figuren passen. Ich weiß, da bin ich sehr eigen und deshalb empfehle ich persönlich jedem den Film im Englischen Original anzuschauen.

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