(Rezension) Zannini, Patrizia – Meine Schwester, die Hummelkönigin

Ally hat vor 10 Jahren Bear Isle verlassen. Sie brach mit ihrer Mutter und lies ihre besondere Schwester Emma zurück. Kein Kontakt, kein Brief, kein Besuch erst ein Telegramm einer Nachbarin ihrer Mama bringt Ally wieder nach Hause. Ihre Mutter ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und nun muss sie ganz wichtige Entscheidungen für ihre Schwester treffen.

Emma ist 32 und damit 2 Jahre älter als Ally, doch sie ist anders. Veränderungen verabscheut sie und sie muss einem geplanten Tag folgen. Sie hat Probleme andere Menschen zu umarmen und ihre Gefühle auszudrücken. Deshalb hat sie damals auch die Flucht ergriffen.
Sie möchte 2 oder 3 Wochen in Bear Isle bleiben, um für Emma ein neues zu Hause zu finden, aber plötzlich ergeben sich Probleme, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen und sie sich gezwungen sieht, ihre Zukunft zu überdenken.

Wie hat es mir gefallen?
Ich muss mich beim Verlag feelings/Knaur bedanken. Ich durfte mir das Buch als Rezensionsexemplar aussuchen und bin wirklich begeistert.
Im Mittelpunkt steht Ally. Als ihre Mutter stirbt, erkennt sie ihren großen Fehler, den sie niemals wieder gut machen kann. Als sie Emma wieder sieht, nervt sie diese total, aber gleichzeitig erfüllt sie eine Liebe zu ihr, die sie schon fast vergessen hatte. Nicht nur die Rückkehr in ihre Heimatstadt sondern auch ihr neues Leben verändern sich abrupt. Sie muss sich ganz viele Fragen stellen, wie ihre Zukunft nun aussehen soll. Sie trauert ihrer Mutter nach und ihrem Leben, das auf den Kopf gestellt wurde. Sie hinterfragt alle ihre Entscheidungen.
Sie erkennt, dass sie sich verloren hat und nun mit ihrer Schwester gemeinsam sich suchen muss, um ihren Platz in der Welt zu finden. Dabei wird sie von alten und neuen Freunden unterstützt. Bruno und Sol, direkte Nachbarn, die offen ihre homosexuelle Partnerschaft leben. Linda, eine Schulfreundin, die Ally die vergangenen 10 Jahre ohne Kontakt schnell verzeiht. Am meisten überrascht wird sie jedoch von ihrer Schwester Emma, die ihr so viel Liebe und Klugheit zeigt. Ihre Begabungen sind so ungewöhnlich und bezaubernd, dass sie mir ans Herz gewachsen ist. Zusammen ergeben sie ein ungewöhnliches Gespann, das fasziniert und mich gerührt hat.
Die Autorin erzählt nicht nur eine Geschichte über die Familie und Freundschaft sondern auch über Fehler, die niemals vergeben werden können. Sie lässt mit Bear Isle einen fiktiven Ort entstehen, der im Osten der USA liegt und somit für mystische Geschichten steht. Ein jährlich wiederkehrendes Highlight ist dort der Indian Summer, den Patricia Zannini gekonnt einbaut.
Ich empfehle diese wundervolle Geschichte aus ganzem Herzen.

Hier noch ein weitere Leserstimmen und Eindrücke:

Sally von Sally’s Books

Ihr Fazit:

Ein ganz tolles Buch, das nicht nur ein bisschen zum Nachdenken anregt sondern auch zum Träumen.

Nicole von Zeit für neue Genres

Ihr Eindruck:

Insgesamt ist „Meine Schwester, die Hummelkönigin“ ein zauberhaftes Buch über Schwestern, Familie und die besonderen Menschen im Leben, das ich als schönen Wohlfühlroman auf jeden Fall empfehlen kann.

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