(Rezension) Paris, B. A. – Saving Grace Bis dein Tod uns scheidet

Grace übernimmt gerne die Verantwortung für ihre 17 Jahre jüngere Schwester Millie, die das Down Syndrom hat, als ihre Eltern beschließen ihren Lebensabend in Neuseeland zu verbringen. Sie weiß, dass es damit nicht gerade einfacher wird, einen Mann zu finden und mit ihm selbst Kinder zu bekommen. Schon einige Männer fanden keinen Zugang zu der intensiven Betreuung. Erst Jack, ein erfolgreicher
Die Staranwalt erweißt beiden Frauen Liebe, Respekt und Fürsorglichkeit. Die Eheschließung erfolgt recht bald und auch Millies Einzug in das gemeinsame Haus ist geplant. Das Leben scheint perfekt zu sein. Es fällt niemandem auf, dass Grace keine eigene eMail Adresse hat, kein Handy, ihren Job aufgegeben hat und niemals ohne ihren Ehemann gesehen wird.
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Wie hat es mir gefallen?
Ich habe das Buch eher zufällig mal beim Stöbern entdeckt und wusste nicht, dass es ein Bestseller ist. Aber ich kann mit gutem Gewissen sagen, es hat die Aufmerksamkeit verdient.
Es ist eine Geschichte ohne große reißerischen Gräuletaten, sondern eher mit subtilen Gemeinheiten.
Grace und Jack scheinen in der Öffentlichkeit das perfekte Paar zu sein. Seine Arbeit als Anwalt von misshandelten Frauen hat ihm sehr viel Ehre und Ruhm eingebracht. Als er Grace heiratet und auch noch Millie aufnehmen will, erscheint seine Großzügigkeit keine Grenzen zu kennen. Grace verliebt sich schnell in diesen warmherzigen Mann und freut sich bereits auf das gemeinsame Leben. Seine Bitte sich voll und ganz auf ihn zu konzentrieren und ihre Arbeit aufzugeben, überrascht sie zwar, aber da Millie auch zu ihrer Familie gehören wird, lässt sie sich recht bald von ihm überzeugen.
Grace erzählt die Geschichte, mal aus der Vergangenheit und dann wieder in der Gegenwart. Erst langsam erkennt man, was genau hinter dem so perfekten Ehepaar steckt und erfährt Jacks Pläne. Der Erzählstil ist fesselnd, aber niemals total grausam oder grausig sondern eher subtil. Die Informationen tröpfeln nur spärlich und in geringen Dosen und manchmal nur mit kurzen Sätzen, die mir das Blut in den Adern gefrieren lies.
Mir hat das Buch ungemein gefallen. Ich habe es fast in einem Zug durchgelesen und empfehle es gerne weiter.
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